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Kettelerpreisträger 2022:
Kreativität "von unten"
in der Corona-Pandemie
DATENSCHUTZ
 
Wir bewegen Menschen! Und wir suchen Menschen, die in der Corona-Pandemie kreative Ideen in ihrer Arbeit entwickelt haben, um einige von ihnen im nächsten Jahr mit dem Kettelerpreis der Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung auszuzeichnen und ihr Engagement sichtbar zu machen. Wenn Sie solche kreativen Frauen und Männer kennen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung!
Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert. Vieles, was selbstverständlich erschien, war nicht mehr möglich. Alternativen mussten erdacht und umgesetzt, neue Ansätze und Lösungen gefunden werden. Kurz gesagt: Kreativität war das Gebot der Stunde.

Dass Beschäftigte immer wieder kreativ werden müssen, ist an sich nichts Neues. Managementstrategien zielen seit Jahren darauf, diese Kreativität anzuregen und für die betrieblichen Zwecke zu mobilisieren. Die Covid-19-Pandemie, die dadurch notwendigen Einschränkungen und die weitgehenden Phasen des "Lockdowns" waren und sind eine "Hochzeit" dieser innovativen und solidarischen Kreativität. So schreibt auch Papst Franziskus in seiner Sozialenzyklika "Fratelli tutti": "Die Solidarität drückt sich konkret im Dienst aus, der in der Art und Weise, wie wir uns um andere kümmern, sehr unterschiedliche Formen annehmen kann." (Ziff. 115)
Beschäftigte haben kreative Lösungen gefunden und erprobt, damit ihre Betriebe und Einrichtungen arbeitsfähig blieben, die Teams ihre Zusammenarbeit fortsetzen sowie Anvertraute, Nutzer*innen und Kund*innen mit den dringend benötigten Dienstleistungen und Gütern versorgt werden konnten. Lösungen, die auch dafür sorgten, dass die Interessenvertretung in den Betrieben und Einrichtungen nicht zum Stillstand kam.
Neben der Solidarität war diese Kreativität eine der Ressourcen, die uns durch die Pandemie getragen hat. Diese Kreativität wurde nicht immer nur "von oben" verordnet, von Leitungen oder wissenschaftlichen Forschungsinstituten, sondern sie war oftmals spontan und kam "von unten" - und häufig von den Beschäftigten selbst in Solidarität mit ihren Kolleg*innen sowie aus Verantwortung gegenüber ihrer Arbeit - und nicht zuletzt aus Loyalität mit ihren Betrieben und Einrichtungen.
Diese Kreativität "von unten" möchten wir mit dem Kettelerpreis 2022 sichtbar machen und würdigen. Ausgezeichnet werden kreative Lösungen in der Arbeitswelt, die Menschen geholfen, die Arbeitsprozesse längerfristig verändert oder die Arbeit ihrer Interessenvertretung vorangebracht haben sowie Lösungen, die der pandemischen Sondersituation galten oder zugunsten eingefahrener Abläufe verändert wurden. Exemplarisch möchten wir fünf Personen bzw. Projekte auszeichnen, die neben der Würdigung jeweils 1.000 Euro für ihr Engagement erhalten.

Auf Ihre Vorschläge bis zum 31. März 2022 freuen wir uns!
Die Preisverleihung findet am ersten Adventssonntag 2022 statt.