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Kettelerpreis 2015
Am 29. November 2015 verlieh die Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen
Sicherung (ZASS) in einer Feierstunde im Burkardushaus in Würzburg den
Kettelerpreis 2015.

Preisträger 2015:
Christliche Arbeiterjugend Deutschland
und CAJ-Landesarbeitsgemeinschaft Bayern

Als Christliche Arbeiterjugend ist unser zentrales Thema die Arbeit, besonders die
Erwerbsarbeitsrealität junger Menschen. Unsere Überzeugung ist, dass jeder Mensch
berufen ist, die Welt mitzugestalten, und Anspruch auf menschenwürdige Arbeits- und
Lebensbedingungen hat. Mit unserem Projekt „fair statt prekär“ setzten und setzen wir
uns wir uns für faire und gerechte Arbeitsbedingungen ein.

Im Projekt „fair statt prekär“ geht es uns sowohl in der CAJ Bayern als auch CAJ
Deutschland um die Verbesserung der Erwerbsarbeitsrealität in Deutschland, die
zunehmend von Verunsicherung und Prekarisierung gekennzeichnet ist. Diese
Entwicklungen betreffen nicht nur, aber besonders junge Menschen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte lassen sich in Sehen- Urteilen und Handeln
zusammenfassen. Dabei ging es uns zunächst darum, gemeinsam mit unseren Mitgliedern
genauer zu sehen, wie sich die Erwerbsrealität junger Menschen in Deutschland (und
darüber hinaus) derzeit gestaltet. Dafür reflektierten wir im Verband unsere Erfahrungen,
führten Umfragen durch und zogen Statistiken und Expert/innen heran. Auch setzten wir
uns mit den Ursachen und Konsequenzen dieser Realität auseinander (z.B. Zukunftsforen,
Multiplikatorenschulungen, Studienteile auf Diözesanebenen und Bayern-Camps,
Europaseminar).

Die Ergebnisse dieses „Sehen“-Prozesses flossen in eine Analyse  ein, welche auf dem
Leitungsrat der CAJ-Deutschland 2014 beschlossen wurde. Darauf  basierend
beschäftigen wir uns derzeit mit den Fragen: „Ist unsere Arbeit gerecht/ fair?“, „Was ist
gerechte/ faire Arbeit?“, „Welche Arbeitswelt würde unseren Werten entsprechen?“. In
einem weiteren Schritt werden wir uns konkrete und gesellschaftliche Handlungsschritte
und Forderungen überlegen, die unsere Arbeitswelt dieser Vision näher kommen lassen
sollen: sie also humanisieren.

Einen Schritt in diesem Prozess wird eine Seminarwoche 2016 in München darstellen.
Diese schließt eine Aktion zum Namenstag des „hl. Precarius“ ein. Dieser Schutzheilige
wurde 2009 in Bayern entwickelt. Sein Namenstag ist der 29. Februar, der unsicherste
Tag im Jahr.  Innerhalb der Seminarwoche werden wir uns mit den in der Analyse
identifizierten kulturellen, ökonomischen und politischen Ursachen der Prekarisierung
beschäftigen und entsprechende Forderungen u. Handlungsoptionen entwickeln. Dabei
gab es während des gesamten Prozesses schon Aktivitäten, um prekäre Arbeit
öffentlichkeitswirksam u.a. in der Politik zu thematisieren (z. B. Unterschriftenaktion
gegen prekäre Beschäftigung zur Vorlage der bayerischen Staatsregierung,
Demonstrationen zum 1. Mai, Verteilen und Verbreiten unserer Analyse,
Postkartenaktionen, Aktionen zur Bundestagswahl, Thematisierung des Themas in
Politikergesprächen und in Netzwerken....).

Projekt "fair statt prekär"

Ziele:
- Bewusstseinsbildung junger Menschen für ihre eigene Realität
- Steigerung des Selbstwertgefühls junger Menschen
- Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit
- Kirche, Politik und Gesellschaft sensibilisieren
- Die Wichtigkeit „Guter Arbeit“ in den Mittelpunkt stellen.
- Den Wert jedes einzelnen Menschen deutlich machen
- Forderungen zur Humanisierung der Arbeitswelt entwickeln und einbringen
- Wo nötig, selbst aktiv werden!

Aktionen:
- Hl. Prekarius - Aktionen
- Multiplikatorenschulungen
- Unterschriftensammlung(en)
- Aktion im bayerischen Landtag
- Diverse Studienteile bei Konferenzen
- 1. Mai - Demos / Kundgebungen
- Zukunftsforum
- Interviewaktion(en)
- Fragebogenaktion am Katholikentag
- Podiumsgespräch im EU-Parlament
- CAJ - On Tour
- Analyse der CAJ-Deutschland
- Dokumentaion der CAJ-Deutschland
- Bayerncamp
- Gruppenstundenvorschläge
- Aktionsvorschläge