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Kettelerpreis 2017
Am 2. Dezember 2017 verleiht die Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen
Sicherung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands in Köln zum sechsten
Male den mit 5000 Euro dotierten Kettelerpreis.

Der Kettelerpreis steht 2017 unter dem Thema:
Wir machen was, wir schaffen das!
Engagement für eine integrationsoffene Gesellschaft

Die Stiftung ZASS sucht Personen, Projekte und Initiativen, die sich aktiv für
partizipative Flüchtlingshilfe und Integration einsetzen.

Nicht erst seit 2015 sind Menschen nach Europa geflohen, aber seit 2015 hat die Zahl
der Asylsuchenden in der Bundesrepublik Deutschland ein vorher nicht bekanntes Ausmaß
erreicht. Kriege in vielen Teilen der Welt wie in Syrien sind der Grund für die
zunehmenden Flüchtlingsströme. Menschen fliehen, um ihr Leben zu retten und suchen in
Deutschland eine neue Heimat und Lebenschancen.

Die nach Deutschland geflohenen Menschen brauchen hier praktische und emotionale
Unterstützung, ihnen muss ermöglicht werden, sich hier eine neue Heimat zu schaffen,
ihnen müssen Lebenschancen und -perspektiven eröffnet werden. Ziel muss ein
Miteinander auf Augenhöhe, Ziel muss die Integration sein. Aktuell ist zu beobachten,
dass gerade auch politische Kräfte sich einer solch integrationsoffenen Gesellschaft
verschließen und Deutschland abschotten wollen. Fremdenfeindlichkeit und Übergriffe
gegen Flüchtlinge nehmen zu.

In dieser Situation setzt die Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung
(ZASS)mit dem Thema ihres nächsten Kettelerpreises bewusst ein Zeichen:
Ausgezeichnet werden soll eine Person, ein Projekt oder eine Initiative/Kampagne, die
sich für eine integrationsoffene Gesellschaft stark macht bzw. eingesetzt hat, z.B. durch:

- Politisches Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung;
- Bereitstellung von Soforthilfe und innovativen Integrationsangeboten;
- Aufbau partizipativer Flüchtlingsarbeit;
- Anerkennung der in der Flüchtlingshilfe arbeitenden Menschen;
- Initiative für eine gerechte Verteilung der Asylsuchenden in ganz Europa und
  gegen nationalstaatliche Abschottungspolitik;
- Ausbau und Gestaltung des gelingenden Miteinanders der Kulturen vor Ort;
- Öffentlichkeit herstellen für die Fluchtgefahren und die Situation all derer,
  die in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt  leben (müssen).

Personen, Projekte und Initiativen/Kampagnen, die sich in der einen oder mehrerer dieser
Anstrengungen für eine offene, integrationsfähige Gesellschaft stark machen, können
sich bewerben bzw. von anderen vorgeschlagen werden.